Manuelle Lymphdrainage.
Die Behandlung
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine ruhige, sehr sanfte Grifftechnik entlang der Lymphbahnen. Sie unterstützt den Abtransport von Gewebsflüssigkeit, wenn das Lymphsystem überlastet oder geschädigt ist. Je nach Verordnung dauert eine Einheit 30, 45 oder 60 Minuten; wo es der Befund erfordert, schließt sich eine Kompressionsbandagierung an, damit die Entstauung erhalten bleibt.
Anwendungsgebiete
- Primäres und sekundäres Lymphödem
- Nachsorge nach Krebsbehandlungen, etwa nach Entfernung von Lymphknoten
- Ausgeprägte Schwellungen nach Operationen und Verletzungen
- Lipödem in Kombination mit Kompression
- Venös bedingte Wassereinlagerungen
Die Eignung im Einzelfall klärt Ihre Verordnung oder das Gespräch mit uns.
Verordnung und Kostenübernahme
Verordnet wird die MLD ärztlich, meist mit sechs bis zehn Einheiten; bei chronischen Befunden sind fortlaufende Folgeverordnungen üblich. Zuzahlung: 10 Prozent plus 10 Euro je Verordnung, sofern keine Befreiung vorliegt.
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Behandlung?
Je nach Verordnung 30, 45 oder 60 Minuten — der Zeitschlüssel steht auf Ihrem Rezept.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Ja, die MLD ist eine Kassenleistung auf ärztliche Verordnung. Es fällt die gesetzliche Zuzahlung von 10 Prozent plus 10 Euro je Verordnung an, sofern keine Befreiung vorliegt.
